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E D I T I O N   M U S I K   S Ü D O S T

Lenauheim

 

Die Orgel der katholischen Pfarrkirche in Lenauheim war ursprünglich ein hinterspieliges Instrument und bestand aus einem Manual und Pedal. Wälter aus Temeswar erweiterte dieses Instrument und baute das II. Manual und den neuen Spieltisch. Den Aussagen des Temeswarer Domkapellmeisters Desiderius Járosys nach, sollen Altäre und Orgel aus einer österreichischen Klosterkirche stammen. Auf dem Hauptaltar kann man die Jahreszahl „1783“ lesen.

 

Die Disposition:

 

Hauptwerk C-c3

 

Principal 8´ (C-F Holz, gedeckt, Rest im Prospekt)

Gedeckt 8´

Salicional 8´ (5 aus Holz, gedeckt, 6 im Prospekt, dis-g1 mit Kastenbärte)

Oktave 4´ (C-B aus Holz)

Gedeckt 4´

Flöte 4´ (C-B Holz, weit)

Quinte 2 2/3´

Flöte 2´ (weit)

Mixtur III 1 1/3´ (ab c2: 4´ 2 2/3´ 2´)

Positiv

 

Gedeckt 8´

Gedeckt 4´

Dolce 4´ (C-H Holz, gedeckt)

Oktave 2´

 

Pedal C-a

 

Subbass 16´

Gedeckt 8´

Cello 8´ (ursprünglich Posaunenbass 8´)

 

Die Orgel hat eine mechanische Spiel- und Registertraktur, die Manuale haben eine kurze Oktave. Die Orgel war ursprünglich grün angestrichen mit vergoldeten Ornamenten. Das Hauptwerk kann zum Pedal gekoppelt werden.

 

BILDDOKUMENTATION

 

Lenauheim: katholische Pfarrkirche

Friedhof Lenauheim: Grab von Domkapellmeister Desiderius Járosy

Lenaudenkmal

Orgelempore

Wälterorgel

Orgelprospekt

 

 

Copyright © Dr. Franz Metz, München 2008

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