BuiltWithNOF
Banater Orgeln Ausstellung

BANATER ORGELN UND ORGELBAUER.

BILDER EINER EUROPÄISCHEN ORGELLANDSCHAFT

Ausstellung im Dom zu Temeswar / Timisoara

14.6.-28.7.2017, werktags 10-12 Uhr und 14-16 Uhr

 

Veranstalter: Gerhardsforum Banater Schwaben e.V., München

Autor und Konzeption der Ausstellung: Dr. Franz Metz

Fotografien: Dr. Walther Konschitzky, Arch. Mihai Botescu, Dr. Franz Metz

 

Kooperationspartner:

Demokratisches Forum der Deutschen im Banat, Temeswar

Römisch-katholisches Bistum Temeswar

Gesellschaft für deutsche Musikkultur im südöstlichen Europa, München

Edition Musik Südost, München

Musikhistorisches Museum, Budapest (Ungarn)

Verein der Werschetzer Orgelfreunde St. Gerhard (Serbien)

Verein Felix Milleker, Werschetz (Serbien)

Museum des Kreises Arad (Rumänien)

 

Förderer:

Donauschwäbisches Zentralmuseum, Ulm

Landsmannschaft der Banater Schwaben, München

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Verband der Diözesen Deutschlands, Bonn

Rotary International – Länderausschuss Deutschland-Österreich-Rumänien

Rotary Club Rothenburg o. d. Tauber

 

Wissenschaftliche Kooperation:

Dr. Walter Kindl (Temeswar/Timişoara), Dr. Ferenc Solymosi, Dr. Pál Enyedi, Dr. István Dávid (Ungarn), Dr. Ivo Sekerka, Dr. Janko Siroma (Slowakei), Dr. István Enyedi (Sathmar/Satu Mare), Dr. Erich Türk (Klausenburg/Cluj), György Mándity (Serbien)

 

Einführung

Zwischen den ersten Orgeln des Wiener Orgelbauers Johann Hencke und jenen Richard Wegensteins entfaltete sich eine fast dreihundertjährige äußerst erfolgreiche Banater Orgelbaugeschichte. Es handelte sich meist um Orgelbauerfamilien – Wälter, Josephy, Hromadka, Dangl, Wegenstein – die aus österreichischen oder böhmischen Regionen stammten. Auch heute erklingen noch Orgelwerke Banater Orgelbauer zum Lobe Gottes in vielen Ländern: in Rumänien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Ungarn, Slowakei und in der Ukraine.

Zum Lobe Gottes wurden diese Musikinstrumente auch geschaffen. Sie begleiteten fast 300 Jahre lang Freud und Leid der christlichen und jüdischen Bewohner des Banats, erklangen bei Fest- und Trauergottesdiensten, in friedlichen und kriegerischen Zeiten. Sie erklingen heute noch in deutschen, ungarischen, kroatischen, bulgarischen, slowakischen, tschechischen und rumänischen Kirchengemeinden des Banats und stehen in katholischen, evangelischen, reformierten Kirchen wie auch in jüdischen Tempeln.

Aus den Temeswarer und Arader Werkstätten gelangten die Banater Orgeln sowohl nach Budapest wie auch nach Bukarest, wurden von bedeutenden Persönlichkeiten gewürdigt, erlangten bei internationalen Ausstellungen erste Preise. Selbst Kriegszeiten haben sie überstanden – trotz der Requirierung von Prospektpfeifen um 1918 und trotz kommunistisch-atheistischer Diktatur nach dem zweiten Weltkrieg. Grund genug, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Diese Ausstellung wird auch ab 14.6.2017 im Temeswarer Diözesanmuseum stehen, ab 2.8.2017 in Maria Radna, im September 2017 in Werschetz und Reschitza, danach in Bukarest und Budapest. Im Jahre 2018 wird sie in München, Ulm, Stuttgart, Oggersheim und Altötting zu sehen sein.

 

Der Ausstellungskatalog: ISBN 978 3 939041 25 2

 

www.edition-musik-suedost.de / Organologie

 

[Home] [Bücher] [Noten] [CD] [Musikwissenschaft] [Komponisten] [Artikel] [Editor] [Organologie] [Kontakt] [Impressum] [Links] [Konzert]